Helmstorf

Die Gemeinde Helmstorf liegt südlich der Stadt Lütjenburg am Rande der Holsteinischen Schweiz und besitzt alle Merkmale des ostholsteinischen Hügellandes: Mächtige Endmoränen, steile, bewaldete Schluchten, Buchenwälder mit üppiger Frühlingsflora und weite Ackerflächen.
An vielen Stellen der Gemeinde geht der Blick auf das Naturschutzgebiet Kossautal, die angrenzende Stadt Lütjenburg, den Bungsberg oder bis zur Ostsee.

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgte etwa 1260 durch die Ritter von „Helmeriksdorp“. Die Gemeinde ist 1928 durch Reichgesetz aus dem ehemaligen Gutsbezirk Helmstorf hervorgegangen und umfasst heute die Ortschaft Kühren, die Gutshöfe Helmstorf und Mühlenfeld sowie den Helmstorfer Meierhof Wetterade.

Die Größe der Gemeindefläche beträgt 1098 ha mit etwa 335 Einwohnern. Helmstorf ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt mit Fischzuchten in Helmstorf und Mühlenfeld. Pferdezuchten im Wührbrook, in Helmstorf und in Kühren sowie weitere private Pferdehaltung beleben das Bild der Gemeinde.

Das Dorf Kühren und die Gutshöfe sind geprägt durch gut erhaltene Fachwerkhäuser mit Reetdächern sowie alte Backsteinbauten. Besonders erwähnenswert sind die 2006 mit dem Denkmalpflegepreis ausgezeichnete Alte Schule von 1821 in Kühren, die sich dem Boden anschmiegende Kartoffelscheune auf dem Meierhof Wetterade sowie die sehenswerte Gutsanlage Helmstorf mit Herrenhaus, großen Scheunen und diversen Nebengebäuden.

Dichte Alleen aus Eichen und Linden bilden die Zufahrten der alten Gutshöfe sowie die Verbindungswege zwischen ihnen, während die Landesstraße 178 als moderne Straße mit neuem Radweg die Verbindung der Gemeinde Helmstorf mit Lütjenburg sowie der Region Bungsberg darstellt. Eine Wanderung auf dem alten Wegenetz bietet den Blick auf gut erhaltene und gepflegte Knicks, auf die kuppige und wellige Endmoränenlandschaft mit vielen alten Solitärbäumen, Mergelgruben und Hünengräbern.

Eine Besonderheit der Gemeinde ist das Wasserkraftwerk des Gutshofes Helmstorf, das seit 1895 zunächst den Gutshof, später die Stadt Lütjenburg mit Elektrizität versorgte. In den 90er Jahren mit neuem Generator versehen, ist es weiterhin in Betrieb.
Damit setzt es die Tradition der Mühlen im Gemeindegebiet fort, welche sich im Wappen der Gemeinde wiederfinden : Oben ein silbernes Mühlenrad, unten drei silberne Hufeisen, geteilt durch eine Wellenlinie.

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Bilder mit freundlicher Unterstützung von Birgitta Ford zur Verfügung gestellt