Hohwacht

Zur Gemeinde Hohwacht gehören die Ortsteile Hohwacht, Haßberg, Neudorf und Schmiedendorf. Sie umfasst eine Fläche von 872 ha und hat zur Zeit 900 Einwohner. Die Gemeinde entstand 1929 aus dem Gutsbezirk Neudorf und trug bis 1964 auch diesen Namen. Nicht zuletzt aus Gründen der Werbung für den Fremdenverkehr erfolgte die Umbenennung in „Gemeinde Hohwacht (Ostsee)“.

Die Gründung des Ortes ist urkundlich nicht belegt. Seine Geschichte reicht jedoch vermutlich bis in das 12. Jahrhundert zurück, als das Gebiet nach der Rückschlagung der Wenden durch die Schauenburger besiedelt wurde. Ende 1900 besuchten bereits 60 bis 70 Gäste im Jahr den Ort. Vorher waren schon, dieses ist von den Fischern überliefert, der Seeräuber Störtebeker und die „Swatte Greet“ im Ort und trieben ihr Unwesen. Das damalige Kurhaus stand auf dem „Tempelberg“ im Ortsteil Haßberg und wurde vom Dorfschulmeister betrieben. Noch heute kann der Betrachter vom „Tempelberg“ einen weiten Blick über das Naturschutzgebiet des „Großen Binnensees“, schweifen lassen oder die Vögel beobachten.

Die Gemeinde war und ist stets bemüht, den steigenden Anforderungen des Tourismus gerecht zu werden. Mit der Fertigstellung der Kurpromenade im Jahr 2007 steht den Gästen ein - auch behindertengerechter - Wanderweg oberhalb des 13 m hohen Steilufers zur Verfügung. Außergewöhnliche Ausblicke vom "Hohwachter Ausguck" oder von der Veranstaltungsplattform "Flunder" lassen den Alltag vergessen und die Schönheit der Hohwachter Bucht genießen. Durch eine dem natürlichen Ortsbild angepasste Bebauung – kein Haus höher als die Bäume – sind attraktive Unterbringungsmöglichkeiten für die zahlreichen Stammgäste und Hohwacht-Entdecker geschaffen worden.

Zu erreichen ist Hohwacht über die L 164 – eine großartige Allee mit uralten Bäumen, die unmittelbar von der B 202 abzweigt, und von Kaköhl über die K 45.


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